Wenn du DKIM einrichtest, können E-Mail-Anbieter leichter erkennen, dass deine Newsletter wirklich von deiner Domain stammen. Diese einmalige Einrichtung kann die Zustellung verbessern, deine Absenderidentität schützen und deine E-Mail-Konfiguration auf die heutigen Anforderungen vorbereiten.
Du brauchst dafür kein tiefes technisches Wissen. In diesem Guide erfährst du, was die Domain-Verifizierung bewirkt, was dir bei einer nicht verifizierten Domain auffallen kann und wie du den von Mail Designer 365 bereitgestellten DKIM-Eintrag hinzufügst.
- Was ist DKIM?
- Warum die Domain-Verifizierung wichtig ist
- Was passiert, wenn deine Domain nicht verifiziert ist?
- So richtest du DKIM in Mail Designer 365 ein
- Was du prüfen kannst, wenn DKIM noch nicht verifiziert ist
- So arbeiten DKIM, SPF und DMARC zusammen
- DKIM-Checkliste
Was ist DKIM?
DKIM steht für DomainKeys Identified Mail. Das Verfahren ergänzt E-Mails, die über deine Domain verschickt werden, um eine digitale Signatur. Empfangende Dienste wie Gmail und Yahoo können diese Signatur prüfen und so feststellen, ob die Nachricht zu deiner Domain gehört und unterwegs unverändert geblieben ist.
Die Einrichtung erfolgt in den DNS-Einstellungen deiner Domain. Mail Designer 365 zeigt dir einen Eintragsnamen und einen Wert an. Diese Angaben hinterlegst du bei dem Anbieter, der deine Domain verwaltet. Sobald der Eintrag gefunden wird, zeigt Mail Designer 365 DKIM als verifiziert an und signiert die Kampagnen für diese Domain.
Wenn du mehr über den Hintergrund erfahren möchtest, findest du hier eine kurze DKIM-Erklärung. Für die Einrichtung kannst du einfach den Angaben in deinem Account folgen.
Warum die Domain-Verifizierung wichtig ist
E-Mail-Anbieter berücksichtigen verschiedene Signale, wenn sie entscheiden, wo eine Nachricht einsortiert wird. Die Domain-Authentifizierung ist eines der wichtigsten Signale, das du selbst beeinflussen kannst. Eine gültige DKIM-Signatur zeigt dem empfangenden Dienst, dass deine Versandplattform deine Domain verwenden darf.
Das gilt für normale Absender genauso wie für größere Versandmengen. Gmail verlangt für Nachrichten an private Gmail-Adressen mindestens SPF oder DKIM. Für Absender mit hohem Versandvolumen sind SPF, DKIM und DMARC erforderlich. Yahoo hat vergleichbare Anforderungen. Wenn du alle drei Verfahren einrichtest, schaffst du eine solide technische Grundlage, ohne dass sich an deinem Design- oder Versandablauf etwas ändert.

Eine Authentifizierung garantiert nicht, dass jede Nachricht im Posteingang landet. Auch Listenqualität, Reaktionen der Empfänger, Spam-Beschwerden, Inhalte und dein Versandverhalten spielen eine Rolle. Die Domain-Verifizierung ist eine wichtige Grundlage, mit der du eine vermeidbare Ursache für Zustellprobleme ausschließt.
Was passiert, wenn deine Domain nicht verifiziert ist?
Zunächst besteht kein Grund zur Sorge. Nachdem du eine einzelne Absenderadresse in Mail Designer 365 bestätigt hast, kannst du möglicherweise bereits Kampagnen verschicken. Eine nicht verifizierte Domain bedeutet nicht automatisch, dass jede E-Mail fehlschlägt.
E-Mail-Anbieter haben dann jedoch weniger Anhaltspunkte dafür, dass die Nachricht tatsächlich zu deinem Unternehmen gehört. Je nach Anbieter, Versandmenge und deinen weiteren Authentifizierungseinstellungen kann Folgendes auftreten:
- Mehr Nachrichten werden im Spam- oder Junk-Ordner abgelegt.
- Nachrichten werden vorübergehend verzögert, während zusätzliche Prüfungen stattfinden.
- Einzelne E-Mails werden abgelehnt, besonders wenn strengere Regeln für größere Versandmengen gelten.
- Die Zustellung bei Gmail, Yahoo und anderen Anbietern fällt uneinheitlicher aus.
Das sind mögliche Folgen, keine Vorhersage, dass deine nächste Kampagne verschwindet. Am besten schließt du die Domain-Verifizierung vor einem wichtigen Versand ab, besonders wenn dein Verteiler wächst oder du mehr Nachrichten verschickst. Eine saubere Authentifizierung lässt sich jetzt einfacher einrichten, als später eine schwankende Zustellung zu untersuchen.
Wenn eine Kampagne bereits im Spam gelandet ist, ist die Domain-Verifizierung ein guter Ausgangspunkt, aber möglicherweise nicht die einzige Lösung. Unser Guide So verhinderst du, dass Newsletter im Spam landen erklärt auch Einwilligung, Listenpflege, Inhalte und Versandverhalten.
So richtest du DKIM in Mail Designer 365 ein
Mail Designer 365 bereitet die DKIM-Angaben für dich vor. Du brauchst nur Zugriff auf die DNS-Einstellungen deiner Domain oder eine Person beziehungsweise einen Anbieter, der die Änderung für dich vornimmt.
- Melde dich in deinem my.maildesigner365 Account an.
- Bestätige zuerst deine Absenderadresse. Falls sie noch aussteht, folge dem Guide zum Hinzufügen und Bestätigen einer Absenderadresse.
- Gehe zu Kampagnen > Absenderadressen.
- Suche deine Domain unter Domain-Verifizierung und öffne die DKIM-Angaben über das Augen-Symbol.

- Kopiere den Eintragsnamen, den Eintragstyp TXT und den Eintragswert genau wie angezeigt.
- Öffne die DNS-Einstellungen bei dem Anbieter, der deine Domain verwaltet, und füge den neuen Eintrag hinzu.

- Wenn jemand anderes deine DNS-Einstellungen verwaltet, kannst du die Anweisungen direkt aus dem DKIM-Fenster weiterleiten.
- Kehre zu Mail Designer 365 zurück und aktualisiere den Verifizierungsstatus. Es kann bis zu 48 Stunden dauern, bis DNS-Änderungen sichtbar sind.

Sobald die Prüfung erfolgreich ist, wird die Domain als DKIM-verifiziert angezeigt. Für weitere Absenderadressen mit derselben verifizierten Domain musst du die Einrichtung nicht wiederholen.
Was du prüfen kannst, wenn DKIM noch nicht verifiziert ist
Ein ausstehender Status kurz nach der Änderung ist normal. DNS-Anbieter aktualisieren unterschiedlich schnell. Warte daher bis zu 48 Stunden, bevor du von einem Fehler ausgehst.
Wenn sich der Status danach noch nicht geändert hat, vergleiche den DNS-Eintrag mit den Angaben in Mail Designer 365:
- Prüfe, ob der Eintrag bei der richtigen Domain angelegt wurde.
- Verwende TXT als Eintragstyp.
- Kopiere Eintragsname und Wert genau, einschließlich der angezeigten Punkte, Unterstriche, Anführungszeichen oder anderen Zeichen.
- Prüfe, ob dein Domain-Anbieter den Domainnamen nicht ein zweites Mal an den Eintragsnamen angehängt hat.
- Aktualisiere den Status in Mail Designer 365, nachdem du die DNS-Änderung gespeichert hast.
Lösche keinen bestehenden DNS-Eintrag nur deshalb, weil die Verifizierung noch aussteht. Wenn du unsicher bist, leite die Anweisungen aus Mail Designer 365 an deinen Domain-Anbieter, dein IT-Team oder deine Website-Administration weiter. Für die Einrichtung brauchen sie keinen Zugriff auf deine Newsletter-Designs oder Kontaktlisten.
So arbeiten DKIM, SPF und DMARC zusammen
DKIM ist ein Teil der Domain-Authentifizierung. SPF listet die Dienste auf, die für deine Domain E-Mails versenden dürfen. DMARC legt fest, wie Empfangsanbieter die Authentifizierung auswerten, und hilft dabei, die sichtbare Absenderdomain mit diesen Prüfungen abzugleichen.
Unter Domain-Verifizierung in Mail Designer 365 kannst du DKIM, SPF und DMARC gemeinsam prüfen. Wir empfehlen, alle drei Verfahren einzurichten. Das entspricht den aktuellen Anforderungen der E-Mail-Anbieter und vermittelt ihnen ein klareres, einheitlicheres Bild deines Versands.

Alle drei Einträge findest du in unserem vollständigen Guide zur Domain-Einrichtung in Mail Designer 365.
DKIM-Checkliste
- Deine Absenderadresse ist in Mail Designer 365 bestätigt.
- Du hast den DKIM-Eintrag für die richtige Versanddomain geöffnet.
- Name und Wert des TXT-Eintrags stimmen mit den Angaben in deinem Account überein.
- Du hast der DNS-Änderung ausreichend Zeit gegeben.
- Mail Designer 365 zeigt die Domain als DKIM-verifiziert an.
- Du hast auch den SPF- und DMARC-Status der Domain geprüft.
Sobald DKIM verifiziert ist, kannst du dich wieder auf das konzentrieren, was deine Leser sehen: nützliche Kampagnen mit einem wiedererkennbaren Absender, klaren Inhalten und einer einfachen Abmeldemöglichkeit. Lasse den DNS-Eintrag bestehen und prüfe die Domain-Verifizierung erneut, wenn du später den Anbieter wechselst oder unerwartete Zustellprobleme bemerkst.
